|
Max Pollak Rumbatap - LIVE PICS |
|

|

|

|

|
|

|

|

|

|
|

|

|

|

|
|

|

|

|

|
|
Veranstaltungsort: Sägewerk, Bad Hofgastein
|
fotos: © gerhard kemptner
|
Tag 8: Dancing Percussion - jenseits von Fred Astaire
Max Pollak “RumbaTap” im Sägewerk
Konzertbericht von Thomas Hein
Wenn man schon bisher während des Festivals Latino America viele Überraschungen und unbekannte
Facetten der Musik des Kontinents erleben konnte, der Freitagabend mit “Max Pollak Rumbatap”
ließ das Publikum mit begeisterten Gesichtern aber auch Erstaunen zurück. Der Wiener in New
York mit unendlichem Enthusiasmus für den Steptanz kam bei seinem Studium an der New School
in New York in die Klasse der Afro-Latin Jazz Größe Bobby Sanabria, der ihn ermutigte, dem
von Pollak unbekannten Weg zu gehen, „nicht nur zu Afro-Cuban zu steppen, sondern Afro-Cuban
selbst zu steppen”, erzählt der Tap Dancer nach dem Konzert.
Die Besucher im Sägewerk konnten sich der Faszination der außergewöhnlichen Form von RumbaTap
(abgeleitet von Tänzen irischer Einwanderer im Norden der USA, die in ihrer Nachbarschaft auf
die Musik der “freien Sklaven” stieß und sich mit ihr vermischte) nicht entziehen. Pollak und
seine beiden Tänzerinnen/Sängerinnen Chikako Iwahori und Lynn Schwab bilden den Tanz-Perkussiven
Gegenpart zum dreistimmigen Saxofonsatz, zu dem neben dem “Musical Co-Director Paul Carlton auch
die beiden New York-Österreicher Gottfried Stöger und Dimitri Moderbacher zählten. Im ersten
durchgängigen Teil seiner Performance verband Pollak Themen nordischer Mythen und afro-cubanische
Rhythmen, eine große Herausforderung für Zuhörer bzw. Zuschauer, Pollaks vielschichtigem
geschlossenem Werk zu folgen. Nach der Pause faszinierten RumbaTap mit einem Reigen südamerikanischer
Musikformen, zu denen Pollak seine Tap Dance Choreographien entwickelte. Strahlende, aber auch wie
erwähnt staunende Gesichter waren nach einigen Zugabendas, was von RumbaTap und einem faszinierenden
österreichischen Exil-Künstler zurückblieb.
Tickets & Info: 06432 / 61 64
Das kommende Programm :
Sa, 28.03.09 20.30
SÄgewerk Bad Hofgastein
FERNANDO TARRES 4tet
Der 38jährige argentinische Gitarrist und Komponist Fernando Tarres wird sowohl von seinen
Musikerkollegen als auch von den Medien regelrecht gefeiert. Seine außergewöhnliche musikalische
Sprache wurzelt in Rhythmus und Melodie der Folkmusik von Argentinien. Tango, Jazz und Klassik
verschmelzen zu einer Musik. Tarres hat in der Vergangenheit mit Musikern wie Tito Puente,
Tom Harrell, Paquito D’Rivera oder David Sanborn gespielt.
Mit seinem Quintet hat Veranstalter
Sepp Grabmaier ihn im Thelonious Club in Buenos Aires erlebt und war hingerissen – Eine Selecicion
Special.
So, 29.03.09 11.00
Hotel Helenenburg Bad Gastein
JAZZBRUNCH mit dem YTA MORENO 4tet
So, 29.03.09 16.00
Merangarten beim "Jägerhäusl" Bad Gastein
FLAVIO MARQUES FREE SAMBA STYLE
So, 29.03.09 20.00
Sägewerk Bad Hofgastein
TANGOCRASH
|
|