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Havana Impacto - LIVE PICS |
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Veranstaltungsort: Casino Bad Gastein,
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fotos: © gerhard kemptner
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Tag 1: Festival Eröffnung mit Havana Impacto
Konzertbericht von Thomas Hein
Nach sieben erfolgreichen Festivaljahren darf auch Snow Jazz Gastein –
das Jazzfestival im Gasteinertal - mit zahlreichen Traditionen aufwarten.
Zu diesen zählt das Public Opening (bei freiem Eintritt) im Casino von
Bad Gastein, die mit der aus Kuba stammenden Salsa Formation
“Havana Impacto” ein musikalisch aussagekräftiges Schlaglicht auf die
folgenden neun Festivaltage warf.
In seiner Eröffnungsrede betonte Mag. Martin Zeppezauer, Geschäftsführer
der Gasteinertaltourismus, als Veranstalter die Bedeutung des Festivals,
“den Besuchern auch in der Nebensaison ein spezielles Angebot bieten zu
können, wie es anderswo kaum in dieser Qualität zu finden ist. Daneben hat
das Festival große Marketing- und PR-Wirkung, diesmal sind zwei
Journalistengruppen (aus Holland und Rumänien) zu Gast, die ausführlich
über Snow Jazz Gastein berichten werden, was von enormer Bedeutung für uns ist.”
LHStv. Dr. Wilfried Haslauer war es vorbehalten, das achte Snow Jazz Gastein
Festival “offiziell” von Seiten des Landes Salzburg eröffnen zu dürfen. Er
betonte, “wie gelungen sich hier in Bad Gastein die Gegensätze, das Flair
der ,Belle Epoque’ und die Musik Havanas (an diesem Abend), Wasser und Berge
zu einem faszinierenden Ganzen verbinden. Snow Jazz Gastein fügt diesem Gesamtbild
eine weitere glanzvolle Facette hinzu.”
Beide Redner betonten die unermüdliche Arbeit des Erfinders und Motors des Festivals,
Sepp Grabmaier, ohne den – und ohne sein Team – Snow Jazz Gastein nicht in dieser
Form möglich geworden wäre.
Den Musikern von “Havana Impacto” war ihre strapaziöse Anreise (aus Belgien) in keiner
Weise anzumerken, mit ihrer Mischung aus Salsa, Cumbia und Merengue faszinierten sie
im Foyer des Casinos ihr zahlreich herbeigeströmtes Publikum. Das vom Komponisten und
Saxofonisten Juan Carlos Rosquete geleitete neunköpfige Ensemble überwindet mit seiner
Musik die in den Köpfen bestehenden Grenzen zwischen den musikalischen Stilen, zwischen
Jazz und Folklore, zeigt aber auch, dass Unterhaltung und künstlerischer Anspruch einander
nicht ausschließen. Daher dauerte es nur wenige Minuten, bis sich die Zuhörer auch auf
die Tanzfläche wagten, kochende Musik und ausgelassenes Tanzen einander hochschaukelten
und – kaum jemand vor den intensiven Zugaben das Casino verließ. Wenn das nur der Fidel
gesehen hätte….
Mit dem brasilianischen Gitarristen Yamandu Costa steht heute am
Samstagabend einer der Topstars Südamerikas auf der Bühne des Sägewerks, dem musikalischen
Hauptschauplatz des Festivals, Latino America wird schlagartig den musikalischen Frühling
ins tief verschneite Tal zaubern.
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