|
„… Marc Ducret or intelligence in jazz …“ – so „Le Nouvel Observateur” zu einem der gegenwärtig wohl
interessantesten Gitarristen nicht nur Frankreichs. Dabei sieht sich Ducret, der auch sonst oft als
„jazzig“ ausgerichteter Avantgardist gehandelt wird, selbst gar nicht als „Jazz“musiker und kann
auch sonst Schubladisierungen nicht leiden. Vielmehr ist es eines der propagierten Ziele des
Autodidakten, möglichst viele verschiedene Musikstile und Spieltechniken kennen zu lernen –
ohne sich dabei von ihnen dominieren oder musikalisch leiten zu lassen – durch Offenheit und
Flexibilität den Geist und die Musik jung zu halten ... und damit offensichtlich auch dem „Jazz“
Frischblut zukommen zu lassen. Kompromisslos, innovativ und bestechend virtuos geht Ducret also
seit Jahren seinen eigenen Weg, und wird auch als Partner von Musikern wie Michel Portal, Henri
Texier, Louis Sclavis, Joachim Kühn, Tim Berne, Django Bates, Joey Baron, Bobby Previte bis Aka
Moon höchst geschätzt. 1997 formierte Marc Ducret mit zwei weiteren Top-Spielern sein eigenes Trio.
Bruno Chevillon ist wie Ducret in vielen musikalischen Welten, auch der zeitgenössischen Musik,
federführend und zählt weltweit zur Elite der innovativen Kontrabassisten. Seine atemberaubende
Virtuosität, Stilsicherheit und nicht zuletzt musikalische Intelligenz machen ihn für Musiker wie
Louis Sclavis, Michel Portal, Paul Motian und Marc Ducret seit langem zu einem verlässlichen wie
herausfordernden Partner. Und auch Eric Echampard besticht immer wieder aufs Neue durch sein
hochenergetisches Spiel und seinen subtilen und präzisen Stil. Marc Ducret Trio – ein stets
aktuelles, süffiges und gleichsam komplex innovatives Top-Quality-Produkt, das aus dem Vollen
schöpft und seit Jahren aufhorchen lässt! Man darf gespannt sein!
|