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Achterbahnfahrt
mit der Posaune. Mit Nils Wogram, Jahrgang 1972, hat die
deutsche Jazz-Szene einen der wohl talentiertesten und vielfältigsten
Posaunisten der jüngeren Musikergeneration Europas zu bieten.
Er arbeitete bisher unter anderem mit Größen wie Tomasz Stanko,
Aki Takase oder seinem Posaunisten- Kollegen, Altmeister Albert
Mangeldorf. Wogram liegen feiste Rhythmuswechsel ebenso wie
kluge mit spieltechnischer Brillanz vorgetragene Soli. In seinen
Titeln paaren sich Virtuosität, Exzentrizität und Expressivität.
Zum Snow Jazz Gastein Festival reist Wogram mit seinem "Notalgia
Trio" an, in dem Florian Ross an der Orgel und Dejan Terzic
am Schlagwerk mit den Ton angeben. Dieser Ton allerdings gibt
sich immer und ohne Umschweife als Jazz zu erkennen.
Mit Nostalgia betritt Wogram Neuland, nicht nur für sich
selbst, sondern für den gesamten Jazz. Mit einer Kombination
von Instrumenten, die es so noch nie gab, verfolgt er ein Stück
imaginärer Jazz-Historie der Vierziger und Fünfziger.
Der Wogram-Kenner mag von diesem Bekenntnis zur Tradition
überrascht sein, für den Posaunisten selbst ist es nur
folgerichtig, denn er spielt seit Anbeginn in Jam-Sessions
Standards. Diese Erfahrung hat nur noch keinen Weg auf eine
seiner bisherigen Platten gefunden. Wogram spielt einfach drauf
los, verzichtet auf Effekte, fühlt sich dadurch aber nicht
eingeschränkt. Seine Spiel auf der Posaune muss er dazu ebenso
wenig neu definieren wie seine Musikauffassung im Ganzen.
„Ausgangspunkt ist immer das Stück, an dem wir zu dritt
arbeiten. Zunächst erkläre ich den Anderen, wohin ich mit dem
jeweiligen Stück will, aber dann nehmen alle Drei an dem
kreativen Prozess teil. Die Magie setzt ein, wenn es anfängt zu
fliegen.“
Fliegen Sie mit bei der musikalischen Zeitreise von "Nostalgia"!!!!!
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