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"Es
hat mehr Funk, mehr Rock, mehr Blues, mehr Jazz als Jazzanova,
Bugge Wesseltoft, Nils Petter Molvaer und 30 andere Würfe
dieser Section zusammen". So schreibt das österreichische
Jazz-Magazin "Jazzzeit" über den jungen, stillen
Trompeter Lorenz Raab und über das was dieser musikalisch so
von sich gibt - und das ist eine Menge. Raab ist mit Sicherheit einer der talentiertesten
jungen Musiker in Österreich und zeichnet sich besonders
durch seine Vielfältigkeit aus. Hier noch im Opernorchester
tätig switcht er Augenblicke später in die Klangwelten des
Jazz und der improvisierten Musik und meint dazu: "Das ist
sehr inspirierend". Diesen Inspirationen verdankt er auch
seine Auszeichnungen wie den Publikumspreis 2003 der
"Jazzzeit" und 2004 schließlich den Titel
"Newcomer des Jahres" jeweils beim
Hans-Koller-Preis.
In seinem neuen Projekt XY Band geht es um die
Auseinandersetzung mit Elektronik-Grooves mit akustischen
Mitteln. Zwei Kontrabässe, einer die tiefen Lagen bedienend,
der andere übernimmt neben Raabs Trompeten-Stimme
Melodieaufgaben. Dazu eine Zither, zum Teil über Loops mit
groovig-freakigem Sound, fernab aller Klischees die diesem
Instrument anhaften. Das Ganze zusammengehalten und angetrieben
vom Drum-Beat Herbert Pirkers ergibt das eine Musik
die gelassen, gleichzeitig aber überaus spannend, virtuos
und vom traumhaften Klang der Trompete Raabs getragen, einlädt
sich zurückzulehnen und zu versinken in einem
feinfühlig-wohlig-akustischem Klangspektakel.
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