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Als
eines der größten Talente des Jazz gilt der 1988 in Budapest
geborene Tenor- saxophonist Gabor Bolla. Als 10-jähriger
begann er Klarinette zu spielen und er- hielt bereits im zarten
Alter von zwölf die ersten nationalen ungarischen Auszeich-
nungen (National School´s Clarinet Competition). In dieser Zeit
machte er auch seine ersten Bekanntschaften mit dem Jazz und
begann Sopran- und Tenorsaxo- phon zu spielen. Im Frühling 2003
erreichte er als einziger Teenager das Semifinale der "World
Saxophone Competition" beim Montreux Jazz Festival und
erhielt daraufhin Einladungen zu den Jazzfestivals in London,
Bilbao, Bukarest, Delhi und Bombay. In Budapest wurde er vom Vienna
Art Orchestra als Gast-Solist eingeladen und gründete als
15-jähriger sein aktuelles Quartet, mit dem er bislang sein
Publikum von London bis St. Petersburg zu enthusiastischen
Beifallsstürmen hinreißt.
Im Dezember 2004 gewann er schließlich den Hans Koller Preis in
der Kategorie "Talent des Jahres" wo ich ihn live
erleben konnte und begeistert war von seiner Performance. Eine
Einladung dieses Ausnahme-Talents ins Sägewerk war für mich also
verpflichtend.
Als der österreichische Saxophon-Star Harry Sokal ihn das erste
Mal hörte meinte er spontan: "Der spielt ja wie Wayne Shorter!" Jazz vom
Feinsten ist also angesagt - mit jungem Esprit und bemerkenwerter
Professionalität vorgetragen. Ein
Pflichttermin für Jazzkenner!
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