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Die Verbundenheit mit den musikalischen Wurzeln seiner
Heimat prägen das viel- fältige Schaffen von Wolfgang Puschnig
wie keinen anderen österreichischen Jazz- Musiker. “Es gibt keine Elemente, die ich systematisch verwende, es ist mehr die
Transformation eines Gefühls auf eine andere musikalische Ebene. Ich bin mit dieser Musik aufgewachsen. Sie ist Teil
meiner Geschichte und damit meines musikalischen Universums“, so Wolfgang über Puschnig. “Ich will sie weder
be- nutzen noch persiflieren, sondern ihre Stimmung vermitteln, und zwar in der
Musik- sprache, die ich jetzt im Moment spreche, um auch anderen einen neuen Zugang zu ermöglichen“, meint er weiter.
Er war es auch, der viele österreichische Jazzmusiker dazu
inspirierte, sich mit ihrem eigenen regionalen Umfeld musikalisch auseinander zu setzen.
1991 initiierte er das Projekt “Alpine Aspects”, worin er die
Amstettner Blasmusi- kanten auf den Funk-Bassisten Jamaaladeen
Tacuma treffen ließ. Anlässlich seines 50igsten Geburtstages 2006 erfährt das Projekt, wenn auch mit abgeänderter
Besetzung eine Neuauflage.
Als Programmgestalter des alpinen Festivals “Snow Jazz”, noch
dazu unter dem Motto “Brass Fantasy”, war es für mich folgerichtig oder fast verpflichtend “Alpine Aspects” ins Programm
aufzunehmen und damit dieser Intention im Sinne von “Back to the Roots”
ein wenig Vorschub zu leisten.
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