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Der Schweizer Pierre Favre gilt unter den
Perkussionisten als der große Klang- maler, berühmt geworden mit vielbeachteten Solo-Auftritten. Sein
Spiel ist frei von (überflüssiger) demonstrativer Virtuosität, ganz im Gegenteil verfolgt er Zeit
seines musikalischen Schaffens konsequent die Vision des perkussiven Klangs. Seine Ensemblemusik,
teils komponiert, teils improvisiert, basiert auf seinem durch orchestral wirkende Klangfarben
bestimmten Solospiel. Wie im alten New Orleans
Jazz verlaufen alle sieben Stimmen kontrapunktisch zueinander, werden hier jedoch mit ganz anderen
Mitteln geführt und erzielen deshalb überraschend neue Wirkun-
gen. Die Ensemblemitglieder haben alle mit herausragendsten Orchestern und Komponisten
der zeitgenössischen E-Musik gearbeitet, daneben jedoch eine
Vor- liebe und Meisterschaft in der Improvisation entwickelt, die weitgehend frei ist von
gängigen Jazz-Mustern mit den gewohnten Phrasierungen.
Ein spannender Abend ist also zu erwarten!
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